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Maria Bongers

Maria Bongers, Diplom-Sozialarbeiterin

Kemnastraße 7
45657 Recklinghausen
Telefon: 02361 48598 - 21
Fax: 02361 48598 - 18
E-Mail: maria.bongers@skf-recklinghausen.de

 
27. September 2010  

Zahl der Flüchtlinge gestiegen

Die Zahl der Flüchtlinge, die der Stadt Recklinghausen in 2010 zugewiesen wurden, ist im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gestiegen. Waren es in den Jahren 2008 dreizehn und 2009 siebzehn Neuzuweisungen, beziehungsweise Flüchtlinge, die Maria Bongers, Sozialarbeiterin in der Migrations- und Flüchtlingshilfe des SkF Recklinghausen, beraten und begleitet hat, sind es in den ersten acht Monaten dieses Jahres bereits 35. Das übersteige den bundesweiten Trend erheblich, der einen Anstieg der Erstanträge um 31 Prozent ausweist, sagt Bongers. Diese Flüchtlinge kommen unter anderem aus Ostafrika und Zentralasien. Es sind politische Flüchtlinge, die etwa einer ethnischen oder religiösen Minderheit angehören, die verfolgt wird.

"Ich bin wie ein Nadelöhr", sagt Maria Bongers. Die Flüchtlinge kämen, nachdem sie zum Teil lange unterwegs gewesen sind, mit vielen Problemen und Ängsten zu ihr. "Wir arbeiten dafür, dass sie gut behandelt werden, eine Unterkunft bekommen, medizinisch versorgt und in vernünftiger Weise in die Sozialsysteme integriert werden." Um allen Ratsuchenden gerecht zu werden und ihnen angemessene Hilfen anbieten zu können, arbeitet sie vielfältig vernetzt.

Ein Beispiel ist ein Mann aus Ostafrika, der seit 30 Jahren beim Militär war und mehrere Monate im Gefängnis verbrachte, wo er immer wieder unter Druck gesetzt wurde. Schwer erkrankt und dringend behandlungsbedürftig sei dieser Mann nach Deutschland geflohen. Nun soll er angemessen wohnen und versorgt werden.

Sowohl in der Geschäftsstelle des SkF, im Erich-Klausener-Haus an der Kemnastraße 7, im Stadtteilbüro am Neumarkt 34 in Recklinghausen-Süd, als auch in den beiden Asylbewerberunterkünften, Herner Straße 102 und Vinckestraße 3, bietet Maria Bongers regelmäßig Sprechstunden an. "Wir arbeiten anwaltschaftlich für die Flüchtlinge und wollen durch unsere Arbeit sicherstellen, dass sie in Recklinghausen gut ankommen und die sozialen Strukturen nutzen können, um dann später besser klar zu kommen und sich alleine zurecht zu finden. Unsere Arbeit ist Zukunftsarbeit, denn wir sind wichtig für die Integration unserer Klienten."