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Sozialdienst katholischer Frauen Recklinghausen e.V.

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Recklinghausen, 03. Juli 2015  

Stiftungspreis 2015

"Ich bin fremd gewesen und Ihr habt mich aufgenommen" (nach Mt 25)

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Gemeinsame Freude der drei Stiftungspreisträger:
SkF Recklinghausen, SkF Trier und SkF Gießen 

Die SkF-Stiftung Agnes Neuhaus prämierte bei der SkF Delegiertenversammlung in Bergisch-Gladbach am 23. Juni 2015 drei Projekte zum Thema Flüchtlingshilfe.

  1. Preis: SkF Recklinghausen
  2. Preis: SkF Trier
  3. Preis: SkF Gießen

Textauszug aus der Rede von Maria Elisabeth Thoma, Vorsitzende der SkF-Stiftung Agnes Neuhaus, bei der Preisverleihung

"Ich bin fremd gewesen und Ihr habt mich aufgenommen." Unter dieses Bibelwort haben wir den diesjährigen Stiftungspreis gestellt. Denn in dieser Weise sind wir alle momentan gefordert. Dort, wo wir wirken, die geflohenen Menschen auf zu nehmen und an zu nehmen. Wie ich vorhin schon sagte haben sich SkF Projekte beworben, die ausnahmslos diesem Leitwort folgen. [...]

1. Preis - 5.000 Euro

SkF Recklinghausen für sein Projekt "Medizinische Erst- und Grundversorgung der Flüchtlinge durch ehrenamtlich tätige Ärzte"

Die medizinische Versorgung, besonders für geflohene Frauen ist ein wichtiges Anliegen. Häufig scheint die Kostenübernahme nicht ausreichend geklärt oder die Barrieren, einen Arzt aufzusuchen, sind zu hoch. Hier setzt das Projekt des SkF Recklinghausen an. Es ermöglicht die ärztliche Versorgung von Flüchtlingen, die durch die Gesetzgebung ganz oder teilweise von der medizinischen Versorgung, zu sichern und den Zugang zu medizinischer Hilfe durch eine kostenlose und anonyme Erstbehandlung zu erleichtern. Ehrenamtlich tätige Ärztinnen und Ärzte wirken an diesem Projekt entscheidend mit. Die Koordination und Gewinnung Ehrenamtlicher und der Aufbau einer Struktur zur medizinischen Versorgung in Flüchtlingsunterkünften hat uns überzeugt. Das besonders hohe Engagement aller Beteiligten und die Übernahme von Verantwortung in diesem Bereich verdeutlichen die Preiswürdigkeit dieses Projektes.

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Von links: Elisabeth Ochsenfeld, Dilek Yalcin, Maria Bongers, Maria Elisabeth Thoma