Kontakt

Sozialdienst katholischer Frauen Recklinghausen e.V.

Kemnastraße 7
45657 Recklinghausen
Telefon: 02361 48598 - 0
Fax: 02361 48598 - 18
E-Mail: info@skf-recklinghausen.de

 
Recklinghausen, 18. September 2015  

 

Laufen für Menschen in Not

Das war gestern an der Maristenrealschule angesagt. Knapp 500 Schülerinnen und Schüler starteten auf dem Schulhof zu einem Sponsorenlauf. Der Erlös soll an den Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) gespendet werden. Damit helfen die Schüler den vielen hundert Flüchtlingen, die derzeit in der Stadt untergebracht sind. Auch kistenweise Kleider- und Sachspenden wurden gestern in der Schule gesammelt. Sie sollen ebenfalls den Hilfe suchenden Menschen gespendet werden.

 

Ein Segen für die Flüchtlinge

Jetzt können die Ärzte loslegen:
Propst Jürgen Quante segnet die Untersuchungsräume der
medizinischen Flüchtlingshilfe des SkF Am Neumarkt.

SkF organisiert medizinische Hilfe / Acht ehrenamtliche Ärzte teilen sich den Dienst

Von Ulrike Geburek

SÜD. Nur wenige Schritte über den Hinterhof. Dann ist Hilfe ganz nah. Am Neumarkt 34 stehen ehrenamtlich arbeitende Ärzte kranken Flüchtlingen bei. Ohne Papierkram, kostenlos und auf Wunsch auch anonym. Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) macht es möglich. Propst Jürgen Quante segnete gestern die Untersuchungsräume bei der Eröffnung mit geladenen Gästen aus Politik, Verwaltung, der sozialen Vereine und Verbände.

MEHR

 

 

Auf ein Wort

Wertvolle Arbeit

Von Ulrike Geburek

Stellen Sie sich vor, Sie sind fremd in der Stadt, Sie können sich nicht verständigen - und Sie sind krank. Wie wollen Sie sich die nötigen Papiere für den Arztbesuch besorgen, wie den richtigen Doktor finden? Wie wollen Sie einen Termin vereinbaren, wie erklären, welche Beschwerden Sie haben? Vom Beipackzettel in der Medikamentenschachtel ganz zu schweigen. Welch ein kompliziertes, welch ein hoffnungsloses Unterfangen. Darum ist die Initiative des Sozialdienstes katholischer Frauen ein wahrer Segen. Ehrenamtlich arbeitende Ärzte und Fachkräfte stehen den Flüchtlingen bei, und zwar ohne zuvor nach einer
Versichertenkarte zu fragen. Ganz unbürokratisch, ohne Rechnung, auf Wunsch sogar anonym und mit einem Dolmetscher an der Seite. Diese Männer und Frauen leisten wertvolle Arbeit. Denn wir müssen den leidgeprüften, hilfsbedürftigen Menschen, die in unser Land kommen, Stolpersteine aus dem Weg räumen, um ihnen den schweren Start in ein neues Leben zu erleichtern.

Quelle: Recklinghäuser Zeitung